Was sagt uns die Wissenschaft?
oder
Eigentlich haben wir das schon immer geahnt!

Die Beziehung von Mann und Frau im Spiegel wissenschaftlicher Erkenntnisse. Aber auch der Unterschied, der die Welt bewegt, für sich genommen ist ein immer interessanteres Thema für schlaue Menschen. Das ein oder andere Ergebnis überrascht denn doch ...


Weibliches Nörgel-Gen?

Frauen nörgeln mehr und nehmen sich die Nörgelei ihres Mannes mehr zu Herzen.

Frauen sind Meister der Kritik - Männer stecken Nörgelei gut weg.

Mit Kritik am Partner halten Frauen nicht hinterm Berg. Wie eine Emnid-Umfrage der Frauenzeitschrift «Lisa» ergab, nehmen sie seltener ein Blatt vor den Mund, wenn sie etwas an ihm auszusetzen haben als umgekehrt.

So regen sich 93 Prozent der Frauen über Marotten ihres Liebsten auf, während nur 84 Prozent der Männer so etwas ihren Frauen unter die Nase reiben. 88 Prozent der Partnerinnen teilen ihm ohne Umschweife mit, wenn er mal wieder duschen sollte (Männer: 75 Prozent).

Befragt wurden 484 repräsentativ ausgewählte Frauen und Männern im Alter zwischen 20 und 49 Jahren.

Männer stecken Kritik der Umfrage zufolge meistens ganz gut weg. Mehr als die Hälfte versicherte, deutliche Worte der Partnerin «immer gut» vertragen zu können (56 Prozent).

Umgekehrt behaupteten das nur 48 Prozent der Frauen von sich. Gegen Kritik von außen verteidigen jedoch beide ihre bessere Hälfte gleichermaßen: Wird die Partnerin zu Unrecht angegriffen, stehen gut ein Drittel der Männer ihr bei (Frauen: 27 Prozent).

Quelle:
Radio Bremen

Bier enthält weibliche Hormone

Letztes Wochenende haben wir mit ein paar Freunden über Bier diskutiert. Einer sagt dann plötzlich, dass Bier weibliche Hormone enthält.

Nachdem wir ihn - wegen seiner dummen Bemerkung - ein wenig aufs Korn genommen haben, beschlossen wir die Sache wissenschaftlich zu
überprüfen. So hat jeder von uns, rein für die Wissenschaft, 10 Bier
getrunken. Am Ende dieser 10 Runden haben wir dann folgendes festgestellt:

1. Wir hatten zugenommen.
2. Wir redeten eine Menge, ohne dabei etwas zu sagen.
3. Wir hatten Probleme beim Fahren.
4. Es war uns unmöglich auch nur im entferntesten logisch zu denken.
5. Es gelang uns nicht, zuzugeben, wenn wir im Unrecht waren, auch wenn es noch so eindeutig schien.
6. Jeder von uns glaubte er wäre der Mittelpunkt des Universums.
7. Wir hatten Kopfschmerzen und keine Lust auf Sex.
8. Unsere Emotionen waren schwer kontrollierbar.
9. Wir hielten uns gegenseitig an den Händen.
10. Und zur Krönung: wir mussten alle 10 Minuten auf die Toilette und zwar alle gleichzeitig.

Weitere Erläuterungen sind wohl überflüssig:
Bier enthält weibliche Hormone!

Quelle:
Radio Bremen

Wenn Frauen plötzlich einparken können

Eine Frau hat eine mathematische Formel zum perfekten Einparken entwickelt. Die komplizierte Gleichung der britischen Mathematikerin Rebecca Hoyle verrät dem Fahrer immer schon vorher, ob ein Einparkversuch die Mühe wert ist. Das Ausrechnen dürfte für den Laien allerdings so viel Zeit in Anspruch nehmen, dass die Parklücke anschließend weg sein könnte. Wie "Times" und "Independent" am Sonntag berichteten, tüftelte die Wissenschaftlerin von der Universität Surrey die Formel im Auftrag eines Versicherungskonzerns aus, der die Zahl von Blechschäden durch fehlerhaftes Einparken verhindern will. Sie kam zu dem Schluss: "Die notwendigen Bedingungen für ein perfektes S-förmiges Parallel-Parkmanöver sind die richtige Startposition, die Größe der verfügbaren Lücke und die korrekte Handhabung der Steuerung im verfügbaren Einschlagraum." Darüber hinaus sei Übung von Vorteil.

Quelle:
Frankfurter Allgemeine Zeitung,
22.04.2003, Nr. 93 / Seite 9

Erotik macht blind

Wir erinnern uns: Als H&M 1993 auf die Idee kam, die Innenstädte mit der drallen Anna Nicole Smith in Unterwäsche zu plakatieren, waren sehr viele Männer sehr unkonzentriert, was etliche Auffahrunfälle zur Folge hatte. "Busen macht blind" witzelten damals Freunde der Alliteration - und sie hatten gar nicht so unrecht.

Wie amerikanische Psychologen herausfanden, führen erotische Bilder nämlich tatsächlich zu kurzzeitiger Blindheit. In ihrer Studie zeigten sie Probanden eine Reihe von Landschaftsaufnahmen und wiesen sie an, nach einem bestimmten Objekt Ausschau zu halten. Streuten sie kurz davor ein erotisches Motiv ein, verpassten die Probanden das Objekt regelmäßig - sie hatten es überhaupt nicht wahrgenommen.

"Aufmerksamkeitsgaffen" nennen die Forscher diesen Mechanismus, wenn eine bestimmte Art von Reizen uns fesselt und den Weg für andere Informationen verstopft.

Was für eine Entdeckung! Wir freuen uns schon jetzt auf die nächste H&M-Kampagne. Und viele teure Klagen vor US-Gerichten zum Thema: Ich war's nicht, der Busen war schuld.

Quelle:
Welt am Sonntag,
21.08.2005, Nr. 34 / Seite 70

Anders denken heißt nicht anders sein

Frauen taugen nicht als Naturwissenschaftler, behauptet der Präsident der Harvard-Universität. Was weiß man über das Verhältnis von Gehirn und Geschlecht wirklich? Schon im Mutterleib entwickeln sich die Hirne von Jungen und Mädchen verschieden. Bloß: Was heißt das?

mehr >>>

Quelle:
Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung,
30.01.2005, Nr. 4 / Seite 61

Unterm Strich

Warum Frauen den Schlag nicht hören

Von GITTA THEDEN

63 Prozent aller Frauen verschlafen den Jahreswechsel. Das berichtet die Männer-Zeitschrift „Men's Health". Jede Dritte soll schon mal einen Blackout erlebt haben, ergab eine Umfrage unter Frauen. Unerfreuliches berichteten 47 Prozent: Sie mussten sich übergeben. Zu tief ins Glas geschaut hatten wohl auch jene 43 Prozent, die von einer Silvesterparty schon mal verschmutzt nach Hause gekommen sind. Einen guten Vorsatz hatten fünf Prozent der Frauen verwirklicht: Sie machten an Silvester mit ihrem Partner Schluss. Ob das ebenfalls mit dem Alkohol zusammenhängt, ist nicht bekannt. Man weiß auch nicht, ob die Zahl der Trennungen höher wäre, wenn die Zahl der Frauen, die vor Mitternacht einschlafen, kleiner wäre. Vielleicht hängt die relativ kleine Prozentzahl beendeter Beziehungen aber auch mit der hohen Zahl der Blackouts zusammen: Die Frauen haben's vergessen! Frauen vertragen nichts. Zumindest keinen Alkohol. Was sie mit Indianern gemein haben, denn auch ihnen fehlt das Enzym ADH, das den Alkohol abbaut. Eine Frau von 55 Kilogramm Gewicht kommt schon mit zwei Flaschen Sekt an die 2,5 Promille-Grenze. Und weil eine Flasche Sekt an Silvester ja den Schlag nicht hört, spüren viele Frauen den Mitternachtsschlag nicht mehr. Vielleicht eine Erklärung für die männliche Lust am Silvesterknaller: 37 Prozent trösten sich mit den Böllern. Die anderen 63 Prozent versuchen mit den Krachern einfach, ihre Frauen zu wecken.

Quelle: Main-Post vom 30.12.2004

aus: Hörzu, Heft 39, 2004


aus: FAZ vom 01.10.2004

Demographen sind halt einfach schlauer! So funktioniert es zwischen Frauen und Männern:
  • starke Emotionalität und Sexualität
  • regelmäßige Kommunikation
  • positiver Kommunikationsstil
  • treu und solidarisch sein
  • wechselseitige Unterstützung
  • gemeinsame Kinder und Freunde
  • gemeinsames Wohnungseigentum
  • weder Eltern noch selbst geschieden
  • ähnliche Bildung
  • gleichaltrig
  • gemeinsame Interessen und Lebensentwürfe
  • keine frühe Heirat
  • längeres voreheliches Zusammenleben
  • religiöse Bindung oder traditionelle Orientierung
  • nicht in der individualistischen Umgebung von Großstädten lebend

Auf der Herstellerseite eines Produzenten für Pheromonartikel jeder Art, von der Duftkerze bis zum extrastarken Parfüm (für aussichtslose Fälle), finden sich folgende interessante Informationen:

"Pheromone sind kurz gesagt Lockstoffe der Liebe, genaugenommen Sexuallockstoffe,die auf das andere Geschlecht eine unterbewusste Anziehungskraft ausüben, und von jedem von uns in geringster Konzentration abgegeben werden. Sie vermitteln Sympathie und Attraktivität, Gesundheit, Stärke und Entspannung. Bei der Partnerwahl werden diese Signale unterbewusst aufgenommen und tragen maßgeblich zur Entscheidung bei. Tests haben ergeben, dass künstliche Pheromone die Chancen beim anderen Geschlecht um bis zu 840% erhöhen. Einer der vielen Tests ergab, dass sich Frauen in einem Raum voller Stühle genau auf oder neben den mit männlichen Pheromonen besprühten setzten. Weiterhin wurde das Versenden pheromonbesprühter Rechnungen patentiert, da diese deutlich schneller bezahlt wurden. Erhöhen auch Sie Ihre "natürliche Ausstrahlung" und helfen der Natur ein wenig nach. Nicht nur beim Flirten oder in der Partnerschaft ist eine attraktive natürliche Ausstrahlung bedeutend, auch in vielen Lebenssituationen wie z.B. Vorstellungsgesprächen und Vertragsabschlüssen, in der Kundenberatung usw. erhöhen Sie so Ihre Chancen deutlich. Pheromone sind letztendlich viel mehr als ein Eroticartikel, zu dem sie von einigen degradiert werden, sie sind ein Lifestyleprodukt der Extraklasse, das Ihre Qualitäten noch um ein vielfaches erhöht."

Das Angebot im Spiegel der Presse:

  • "....Für den modernen Mann sind schon jetzt Parfüms wie Contact 18 auf dem Markt..." Entsprechendes für Frauen verheißt Desire 22.... Ausprobieren lohnt sich." (Schweizer Zeitung Facts 11.09.1997)
     
  • "Auch der Mensch liebt der Nase nach - Liebe ist nichts anderes als eine komplexe chemische Reaktion" (Deutsche Apotheker-Zeitung 07.09.2000)
     
  • "Das Vomeronasale Organ reagiert blitzschnell auf jeden Pheromonhauch: Bereits nach einer zehntausendstel Sekunde sind physiologische Veränderungen messbar." (Der Stern 1996)
     
  • "Und nicht umsonst liegt beim 'Kuscheln' der Kopf und damit die Nase der Frau meist in unmittelbarer Nähe der männlichen Achselhöhle....." (Der Stern 1996)
     
  • Lowell Ponte, ein früherer Berater für "exotische Waffen" sagte in einem Interview: "Die Benutzung des kürzlich entdeckten chemischen Androstenons sollte verboten werden - Der Kongress sollte ein Gesetz verabschieden, das es verbietet Androstenon dazu zu verwenden, Wähler zu beeinflussen und Politiker freundlicher erscheinen zu lassen" (San Francisco Chronicle)
     
  • "Das Zeug zieht Frauen an wie ihr euch es nicht vorstellen könnt" (Colorado Telegraph)
     
  • "Es ist etwas, das Frauen nicht bewusst riechen, es wirkt über das Unterbewusstsein. Eine Frau findet den Mann attraktiv, ohne dass sie weiß warum" (Lifestyle, Texas)
     
  • ".. Pheromone können das Liebesleben verbessern, Pheromone senden unterbewusste Signale für das andere Geschlecht aus, das so auf natürliche Weise romantische Gefühle entwickelt" (McCall´s Magazin)
     
  • "Die Weibchen signalisieren ihre Empfängnisbereitschaft nicht nur durch optische Signale..." "...sondern auch durch geheimnisvolle Lock- und Botenstoffe, den Pheromonen." (Facts 11.09.1997)

Und nun die praktischen Anwendungen:

  • Verkäufer haben herausgefunden, dass ihnen Androstenol beim Umgang mit weiblichen Kunden von Vorteil ist. Ältere Menschen scheinen seine Wirkung zu genießen und leichte Veränderungen im Verhalten anderer ihnen gegenüber festzustellen.
     
  • Pheromone beeinflussten in einfacher Weise, wo sich Männer und Frauen hinsetzen. Frauen fühlen sich von Stühlen angezogen, die damit besprüht sind, und Männer neigen dazu, diese zu vermeiden. Möbelfirmen sollen es in ihren Ausstellungsräumen verwendet haben, um die Aufmerksamkeit auf eine schwerverkäufliche Sitzgruppe zu lenken. Männer sprühen sich ein, um zusätzlichen Respekt zu gewinnen und dabei dominierender oder einschüchternder zu wirken.
     
  • Dieses Experiment wurde schon erfolgreich mit Telefonzellen wiederholt, wobei man herausfand, dass Frauen die eingesprühten Zellen nicht nur häufiger benutzen, sondern sich auch die durchschnittliche Gesprächsdauer erhöhte. In beiden Experimenten reagierten die Männer ziemlich entgegengesetzt. Sie neigten dazu, sowohl die besprühten Stühle, als auch die Telefonzellen zu vermeiden. Man nimmt an, dass sie dabei ein Territorium vermeiden wollten, das schon von jemandem in Besitz genommen worden war, der dominanter als sie selbst ist.
     
  • Die Verwendung von Androstenone bei der Schuldeneintreibung mittels besprühter Mahnbriefe wurde sogar patentiert. Mahnschreiben haben vom Wesen her eine bedrohende Wirkung. Besprühte Anschreiben wurden öfter und etwas schneller bezahlt. Auf der unterbewußten Ebene wurde mitgeteilt, daß dieser Brief von jemandem abgeschickt wurde, der dominant, aggressiv und entschlossen ist. Die geruchliche Entsprechung zu roter Tinte.
Quelle: http://www.pheromones-online.de/


DER BAUCH DER MÄNNER

Der Bierbauch hat seinem Namen verfehlt. Das behaupten zumindest italienische Forscher. Angeblich soll eine bestimmte Genvariation und nicht das beliebte Hopfengetränk soll den männertypischen Kugelbauch verursachen. Diese genetische Vorbelastung führt zu Übergewicht und zum Fettansatz rund um den Bauch. Faktoren wie Ernährung und Sport spielen laut Experten ebenfalls eine bedeutende Rolle.

Enzym lenkt das Wachstum der Fettzellen

Wissenschaftler unter der Leitung von Pasquale Strazzullo von der Universität von Neapel haben bei einer Studie mit 959 männlichen Teilnehmern festgestellt, dass bestimmte Männer im fortgeschrittenen Alter für einen Bierbauch genetisch programmiert sein könnten. Schuld daran soll die Substanz namens ACE (Angiotensin-Converting Enzym) sein. Dieses Umwandlungs-Enzym unterstützt nicht nur die Blutdruckregulation im Körper. Labor-Untersuchungen zufolge könnte es auch eine Rolle beim Wachstum der Fettzellen spielen, berichtet die BBC.

Bierbauch ist vorprogrammiert

Das Team um Strazzullo untersuchte verschiedene natürliche Varianten des Gens, wie es gesunde Männer besitzen. Es zeigte sich, dass eine genetische Variante, bekannt als DD, mit der Bildung von Fett rund um den Bauch, in Zusammenhang steht. Es scheint vorherzusagen, welche Männer Gewicht zulegen und im Laufe der Jahre einen Bierbauch ansetzen. "Eine solche Genvariante steht bei älter werdenden Personen mit einer größeren Gewichtszunahme und einem höheren Blutdruck in Verbindung, ebenso mit einer größeren Übergewichtshäufigkeit", schreiben die Wissenschaftler in Annals of Internal Medicine.

Bluttest verrät den Gentypus

Die Ergebnisse stammen aus einer groß angelegten Herzstudie an Männern im Alter zwischen 25 und 75 Jahren, die für das italienische Olivetti-Unternehmen arbeiten. Der Gentypus der Teilnehmer der "Olivetty Prospective Heart Study" wurde mittels eines Bluttests bestimmt. Männer mit dem DD-Gentypus entwickelten im Zeitraum von 20 Jahren zwei Mal so häufig Übergewicht wie Männer mit einem anderen Gentypus.