Feminismus
oder
Die Hälfte ist mir zu wenig!

Wer Feminismus einst mit Gleichberechtigung verwechselte sieht sich heute eines besseren belehrt. Hemmungslos werden einseitig Vorteile erstritten und juristisch fixiert, die sich selbst mit der konsequentesten feministischen Denk- und Argumentationsweise (die Männer a priori nicht verstehen können) nicht mehr vertreten lassen. Kritik ist absolut unerwünscht, Diskussionen sind überflüssig. Und so haben auch die Deutschen endlich ihre heiligen Kühe.


   

Endlich allein!

„Die ,Streß-Anfälligkeit' durch ,gestörtes Rollenverhältnis' ist dabei, das starke Geschlecht auszurotten, und zwar seuchenartig. 20 % aller 20- bis 24jährigen Männer sind Alkoholiker, 80% der Drogenabhängigen und 90% aller Aids-Toten sind männlich, 75% aller 45- bis 54jährigen Männer leiden an Übergewicht, doppelt so viele Männer wie Frauen sterben an Lungenkrebs, dreimal so viele werden von Automobilen dahingerafft, viermal so viele bringen sich um. Bald sind sie ausgestorben. Hat da jemand ,schade' gesagt?”

Quelle: Emma Jan/Feb 1996, S. 10

„Was macht frau, wenn ein Mann im Zickzack durch ihren Garten läuft? -
Weiterschießen.”
Quelle: Emma Frauenwitz, Jan/Feb 1996

"Eine überwältigende Mehrheit britischer Frauen glaubt, dass ein Kühlschrank nützlicher ist als der Mann ihres Lebens, gemäß einer Untersuchung... Klare 87 Prozent ... erklärten ihren Kühlschrank für unentbehrlicher als ihren Partner."  Quelle: The Deccan Herald, 16.8.1997

UNSERE BESTEN

Das TV-Spiel um wahre Bedeutung in feministischer Sicht!

Quelle: www.emma.de

"Hört mit dem Mutterschaftsmythos auf", sagt Elisabeth Badinter

Der Feminismus definiert die Frau zu Unrecht als Opfer. Entscheidend ist, dass sie vom Mann finanziell unabhängig ist

taz: Seit vier Jahren steht der gleiche Zugang von Männern und Frauen zu Wahlämtern in der französischen Verfassung. Inzwischen sind 12 Prozent der Parlamentsabgeordneten Frauen. Ist die Quote ein Fortschritt?

Elisabeth Badinter: Nein. Sie maskiert bloß das Problem. In Frankreich erledigen Frauen heute 75 Prozent der privaten Arbeiten: Haushalt, Familie, Kinder etc. Das ist der zentrale Grund für alle anderen Ungleichheiten zwischen den Geschlechtern. Die Quote verhindert, dass man darüber nachdenkt.

Frankreich hinkt ein bisschen hinterher. Das Frauenwahlrecht gibt es erst seit 1944.

Machen Sie das Nebensächliche nicht zum Zentralen. In Deutschland können die Frauen seit 1919 wählen. Ist die Lage der Frauen dort deshalb besser?

Es gibt im Bundestag jedenfalls mehr Frauen.

Na und? Das ist symbolisch. Die Quoten nutzen ausschließlich Frauen, die über die materiellen Möglichkeiten verfügen, ihre Kinder betreuen zu lassen.

Schadet es der Demokratie nicht, wenn mehr als die Hälfte der Bevölkerung kaum im Parlament vertreten ist?

Nein. Denn es gibt weder eine feminine noch eine feministische Art, Politik zu machen. Frauen in der Politik sind genauso ehrgeizig und kämpfen genauso um die Macht wie Männer.

Das sehen viele Feministinnen anders.

Männer und Frauen haben viel mehr Gemeinsames als Unterschiedliches. Wenn wir darauf insistieren, dass Männer und Frauen sich ähnlich sind, kommen wir der Geschlechtergleichheit näher. Dass Frauen die besseren Menschen sind, ist ein Mythos der Differenzialisten.

Differenzialisten?

Sie zerlegen die Gesellschaft in ihre Komponenten und stellen die Unterschiede in den Vordergrund: etwa das "Feminine" oder das "Nordafrikanische". Sie sagen nicht: Wir sind alle Menschen und Bürger - obwohl dieser Universalismus in Frankreich die Grundlage der republikanischen Philosophie ist.

Aber es gibt tatsächlich Unterschiede. Bis auf weiteres bekommen Frauen die Kinder.

Hören Sie auf mit diesem Mutterschaftsmythos. Die Feministinnen haben seit 15 Jahren ein ganz wesentliches Thema vergessen: die finanzielle Unabhängigkeit. Sie haben zugestimmt, dass ein halber Mindestlohn für den dreijährigen Erziehungsurlaub eingeführt wurde. Keine einzige Feministin in Frankreich hat gewarnt: Vorsicht, Falle! Sie fanden es gut, wenn sich eine Frau drei Jahre lang um ihr Kind kümmert.

Männer können nicht stillen.

Auch das ist eine Falle, in die viele hineintappen. Die Grünen, die Naturfreunde … Sie wollen, dass die Frauen ein halbes Jahr oder noch länger stillen. Als ob das unerlässlich wäre. Frauen dürfen ihre Arbeit nicht aufgeben. Denn es gibt nichts Schlimmeres für eine Frau, als aus finanzieller Abhängigkeit bei einem Mann bleiben zu müssen.

Was wollen Sie denn gegen die Ungleichheit zwischen den Geschlechtern tun?

Der erste Imperativ für jede Frau muss finanzielle Unabhängigkeit sein. Und Frauen müssen sich wieder wehren. Wir müssen ihnen sagen: Schlagt euch! Kämpft! Ihr seid keine Kinder.

Sie als prominente Intellektuelle haben da leicht reden.

Ich stehe der Gruppe "Ni Putes ni Soumises" nahe ("Weder Nutte noch unterwürfig", die Gewalt gegen Frauen in den Vorstädten bekämpft, d. Red.). Diese jungen Frauen wollen die Gleichheit der Geschlechter. Sie wollen nicht gegen die Männer kämpfen. Fortschritt gibt es nur mit ihnen.

Die Frauen von "Ni Putes ni Soumises" bezeichnen sich aber nicht als Feministinnen.

Das zeigt doch nur, wie heruntergekommen der Feminismus ist. Er gilt als altmodisch.

Was stört Sie denn so an dem aktuellen Feminismus?

Die Art, sich als Opfer zu positionieren. Das kommt aus den USA. Die radikalen Feministinnen dort haben die These entwickelt, dass Männer Frauen so behandeln, wie Nazis Juden behandelt haben. Das Opfer ist ein gesellschaftliches Modell geworden - nicht nur bei Frauen.

Sie halten die heutigen Feministinnen für reaktionär?

Auf eine gewisse Art - ja. Die Ideen des US-Feminismus finden sich in europäischen Institutionen, etwa in Brüssel, wo radikale Feministinnen vertreten sind. So hat das Gesetz des Europaparlamentes über Belästigung, das 2005 in Kraft tritt, fast wörtlich die US-Definition übernommen. Es erweitert das Konzept der "sexuellen Belästigung" bis zur Beliebigkeit: ein deplatziertes Wort, ein insistierender Blick reichen aus. Alles ist verdächtig. Das ist das Ende der Beziehung von Begehren und Verführen. Sie geben sich als Opfer. Und laufen nicht zu Papa und Mama, sondern zum Gericht: "Er hat mich angeguckt."

Der Feminismus in Westdeutschland und Frankreich war immer sehr verschieden. Warum?

In Deutschland werden Frauen noch schlechter behandelt als in Frankreich. Es ist noch schwieriger, zu arbeiten und Kinder zu haben. Deshalb ist der deutsche Feminismus auch härter.

Zugleich ist der deutsche Feminismus stärker institutionalisiert - etwa mit Gleichstellungsbeauftragten.

Das ist rein formal. Eine symbolische weibliche Anwesenheit in Institutionen löst noch keine Probleme. Die Gesellschaft muss die Frauen von allen Lasten der Familie und der Kinder befreien. Darum geht es.

INTERVIEW: DOROTHEA HAHN

taz Nr. 7364 vom 22.5.2004, Seite 12, 175 Interview DOROTHEA HAHN

Masturbation als Schicksal

Die Anthologie "Brüste kriegen", herausgegeben von Sarah Diehl, geht um die weibliche Pubertät: Fragen wie Tampon oder Binde? werden ebenso verhandelt wie das Dekolleté von Superstars

VON CHRISTIANE RÖSINGER

Der Titel der neuen Anthologie des Berliner Verbrecherverlags schreckt erst einmal ab: "Brüste kriegen". Das klingt nach Old-School-Differenzfeminismus, nach der Biologisierung der Geschlechterdifferenz.

Jede feministisch interessierte junge Frau hatte Anfang der Achtziger die Rowohlt-Schinken "Unser Körper - Unser Leben" und Band zwei "Unsere Kinder - Unser Leben" im Regal stehen. In zahlreichen Publikationen wurde die monatliche Menstruation als immer wiederkehrendes schicksalschweres Wunder gefeiert und schwelgerisch erklärt, wie die Fähigkeit des Gebärens Frauen allgemein zu Göttinnen, zu besseren, wertvolleren Menschen, zu Friedensengeln mache.

Die Vorstellung von der Besonderheit und moralischen Überlegenheit des weiblichen Geschlechts erfand die spezifisch weibliche Kultur, das weibliche Schreiben, Fließen, Menstruieren … Als Spätfolge davon befassen sich viele Frauen auch heute noch in ihrer Kunstproduktion mit Körperlichkeit, Missbrauchserfahrung, weiblichem Fließen, Märchenbildern, während uns immer noch vorwiegend Männer die Welt und ihre Sicht darauf erklären.

Zum Glück konnten sich Frauen und Männern in den Neunzigern mit dem neuen, frischeren Feminismus befassen, und heute hat man sich mit dem Gedanken angefreundet, das Geschlecht als etwas Konstruiertes anzusehen. Schließlich macht es nicht nur strategisch betrachtet Sinn, darauf zu beharren, dass Frauen und Männer mehr Gemeinsames als Unterschiedliches haben. Trotzdem blühen die Biologismen wie nie zuvor, wird geschlechterspezifisches Verhalten im Jahr 2004 gern mit dem unserer nahen Verwandten, den Primaten, erklärt. Sogar die Einparkschwäche gilt da als genetisch bedingt. So erscheint es zunächst ein Rückschlag, sich erneut mit dem Phänomen "Brüste kriegen" zu befassen. Aber Sarah Diehl, Herausgeberin der Anthologie stellt im Vorwort klar, dass "Brüste kriegen" kein "Problembuch" sein soll: "Wie erleben nun Mädchen die Zeit, in der sie aktiv einen weiblichen Habitus kultivieren müssen, um gesellschaftlich akzeptiert zu werden? Welche Rolle spielt dabei die Konfrontation mit biologischen Begebenheiten wie das Einsetzen der Menstruation und das Größerwerden der Brüste?" Was für ein Wort allein: Brüste. Ein Wort, das man eigentlich nur aus Schwulstromanen kennt: Unter ihren dünnnen Bluse zeichneten sich ihre Brüste ab, ihre sprießenden Knospen … Ob Brüste, Busen, Möpse oder Titten - sie werden in der Pubertät zum Thema und zur Problemzone Nummer eins. Alle Brüste sind die Falschen: Sie sind nicht rechtzeitig da oder kommen ungewollt, sind dann entweder zu klein oder zu groß, die Flachbrüstigen werden von den Jungs ignoriert, die Großbusigen werden beglotzt …

Die Autorinnen der Anthologie sind zwischen 27 und 45 Jahre alt. Die Pubertät liegt da eine Weile zurück, manch eine muss sich erst mühevoll erinnern. Aber bestimmte Grundmotive tauchen in fast allen Texten auf: Der misslungene BH-Kauf. Bravo und Dr. Sommer klären auf. Grundsatzfrage, Tampons oder Binden? Der Bleistifttest. Das erste Mal … Die Musikjournalistin Kerstin Grether gestaltet das Brüste-Thema in einem modernen Märchen, in dem die Prinzessin Engelduld, ein Früchtchen-BH von H&M und das Dekolleté von Beyoncé eine Rolle spielen. Die Musikerin und Autorin Annette Berr zieht einen Bogen vom Turnplatz der Kindheit zur U-Bahn-Fahrt der Gegenwart. Die erst kürzlich verstorbene Testcard-Mitherausgeberin Tine Plesch schreibt in einem schönen Text von ihrer Jugend in Mittelfranken. Und Françoise Cactus erzählt auf ihre amüsiert-frivol fabulierende Art wie sie zur schulischen Sexberaterin wurde.

Bei aller, dann doch, Problematisierung der weiblichen Pubertät, fällt der Beitrag der Künstlerin Käthe Kruse ("Die Tödliche Doris) heraus. Sie interviewt die zwölf und dreizehn Jahre alte Camilla und Edda, und die Mädchen finden die Zeit der Pubertät eher interessant als problematisch, sind mit ihrem Körper im Großen und Ganzen zufrieden, hören lieber Black Eyed Peas statt Britney Spears. So finden sich in der Anthologie durchaus interessante Texte. Am Ende der Lektüre kommt jedoch der Gedanke auf: Wäre es nicht an der Zeit, mehr über den problematischen Körper des jungen Mannes zu erfahren? Wie werden Männer denn in ihrer Pubertät so konstruiert? Eine Jugend zwischen Eiercatch und Stimmbruch, Onanie als Schicksal?

Die Anthologie "Brüste kriegen" wird heute Abend in der Volksbühne mit einer Lesung, Podiumsdiskussion und Livemusik präsentiert.

taz Berlin lokal Nr. 7520 vom 22.11.2004, Seite 23, 152 TAZ-Bericht CHRISTIANE RÖSINGER

Valerie Solana:
"Manifest zur Vernichtung der Männer"

Die feministische Männer-Tötungs-und-Verachtungs-Aufforderung der berühmten Kampfschrift von Valerie Solana, 1968 in der EMMA abgedruckt und in den feministischen Kreisen bis heute weiterhin gepflegt, gebar den "Killervirus" Männerhass. Solana beließ es übrigens keineswegs beim bloßen Theoretisieren, sondern setzte ihre Aggressionen in die Tat um und streckte mit mehreren Schüssen den Pop-Art-Künstler Andy Warhol nieder. Danach jagte sie seinem Angestellten Mario Amaya eine Kugel in die Hüfte.

"SCUM" steht für Society for Cutting Up Men, ist aber zugleich ein Wortspiel, weil SCUM "Schmutz" bedeutet. Von Feministinnen wird Solanas als Beispiel dafür angeführt, wozu Erniedrigung und Demütigung Frauen zu treiben vermag.

"Heute ist es technisch möglich, sich ohne die Hilfe der Männer ... zu reproduzieren und ausschließlich Frauen zu produzieren. Wir müssen sofort damit beginnen. Der Mann ist eine biologische Katastrophe: Das (männliche) y-Gen ist ein unvollständiges (weibliches) x-Gen, d. h. es hat eine unvollständige Chromosomstruktur. Mit anderen Worten, der Mann ist eine unvollständige Frau, eine wandelnde Fehlgeburt, die schon im Genstadium verkümmert ist. Mann sein heißt, kaputt sein; Männlichkeit ist eine Mangelkrankheit, und Männer sind seelische Krüppel. (...) Seine Reaktionen kommen aus den Eingeweiden, nicht aus dem Gehirn; seine Intelligenz ist lediglich Werkzeug seiner Triebe und Bedürfnisse; er ist unfähig zu geistiger Leidenschaft, geistigem Kontakt. (...) SCUM wird alle Männer töten, die nicht Mitglieder der SCUM-Männerhilfstruppe sind. Mitglieder der Männerhilfstruppe sind diejenigen, die fleißig daran arbeiten, sich selbst zu eliminieren." (S. 25)

Was genau das bedeutet, erläutert Solanas wie folgt: "Der Mann ist völlig egozentrisch, in sich selbst eingekerkert und unfähig, sich in andere hineinzuversetzen oder sich mit ihnen zu identifizieren, unfähig zu Liebe, Freundschaft, Zuneigung oder Zärtlichkeit. Er ist ein vollkommen isoliertes Einzelwesen, unfähig zu irgendwelchen Beziehungen mit anderen Seine Reaktionen kommen aus den Eingeweiden, nicht aus dem Gehirn; seine Intelligenz ist lediglich Werkzeug seiner Triebe und Bedürfnisse; er ist unfähig zu geistiger Leidenschaft, geistigem Kontakt. Für ihn gibt es nichts außer seinen eigenen, physischen Sensationen. Er ist ein halbtoter, reaktionsloser Klotz, unfähig, Freude und Glück zu geben oder zu empfangen; so ist er bestenfalls ein altes Ekel, ein harmloser Tropf; denn Charme hat nur, wer auf andere einzugehen vermag. Der Mann ist irgendwo im Niemandsland zwischen Mensch und Affe stehen geblieben, wobei er schlechter dran ist als die Affen ... Obwohl er ausschließlich physisch existiert, ist der Mann nicht einmal als Zuchtbulle geeignet." (S. 26)

Ein paar Dutzend Seiten weiter führen diese Gedanken Solanas die Autorin zu folgender Schlussfolgerung: "Der Mann ist von Natur aus ein Blutsauger, ein emotionaler Parasit und daher ohne moralische Lebensberechtigung; denn niemand hat das Recht auf die Kosten eines anderen zu leben. Wie die Menschen durch ihre höhere Entwicklung und ihr höheres Bewusstsein ein vorrangiges Lebensrecht gegenüber den Hunden haben, so haben die Frauen ein größeres Lebensrecht als die Männer. Die Vernichtung sämtlicher Männer ist daher eine gute und rechtliche Tat; eine Tat, die sich zum Wohl der Frauen wie zum Segen aller auswirken würde." (S. 62-63)

Die Autorin wird aber noch viel brillanter: "Die wenigen überlebenden Männer mögen ihre kümmerlichen Tage mit `Dropout´ und Drogen weiterfristen, als Transvestiten in Frauenkleidern herumstolzieren ... oder sie können gleich um die Ecke zum nächsten Selbstmord-Center gehen, wo sie unauffällig, schnell und schmerzlos vergast werden." (S. 77) Und schließlich zieht sie das Fazit: "Vor der Einrichtung der Automation, vor der Ersetzung der Männer durch Maschinen, sollen die Männer den Frauen zu freier Verfügung stehen, ihnen dienen, alle ihre Launen fördern, allen ihren Befehlen gehorchen, sich ihnen total unterwerfen, perfekten Gehorsam gegenüber der Frau als ihren einzigen Lebenszweck akzeptieren ... Rational denkende Männer wollen zusammengeschlagen, mit Füßen getreten, am Boden gehalten, niedergedrückt und wie Hunde behandelt werden; dreckig, wie sie sind, wollen sie ihre Widerwärtigkeit bestätigt wissen." (S. 78-79)

"Die Männer verachten sich, selbst alle anderen Männer und alle Frauen, die vor ihnen Respekt haben und ihnen schön tun. Die unsicheren, Anerkennung suchenden, schöntuerischen, maskulinen Frauen verachten sich selbst und alle ihnen ähnlichen Frauen; die selbstbewußte, swingende, sensationshungrige, feminine Frau verachtet die Männer und die Frauen, die ihnen schöntun. Mit einem Wort, Verachtung ist die Devise des Tages. Liebe dagegen ist nicht Abhängigkeit oder Sex, sondern Freundschaft. Und deshalb kann es keine Liebe geben zwischen zwei Männern, zwischen einem Mann und einer Frau oder zwischen zwei Frauen, von denen eine oder beide gedankenlose, unsichere, den Männern schöntuende, maskuline Geschöpfe sind. Wie beim Gesprach, kann es Liebe nur zwischen selbstsicheren, frei beweglichen, unabhängigen, ’groovy’ femininen Frauen geben, da Freundschaft auf Achtung, nicht auf Verachtung beruht."

"SCUM wird nicht nur sabotieren, plündern und Paare auseinanderjagen, sondern gleichzeitig Rekrutinnen werben. SCUM wird sich dann formieren aus den Elitekorps der Rekrutiererinnen, den Aktivistinnen vom harten Kern (Saboteurinnen, Plünderinnen und Zerstörerinnen) und der Elite der Elite: den Killerinnen. ’Dropout’ ist keine Losung - Kaputtmachen ist’s. Die meisten Frauen sind schon ’Dropouts’, sie waren niemals ’in‘. Wer ’outdropt’ überläßt denen die Herrschaft, die nicht ’outdroppen’. ’Dropout’ ist genau das, was die Anführer des Establishments wollen, damit spielen wir dem Feind genau in die Hand und stärken das System, statt es zu unterminieren. Denn es beruht ganz auf der Passivität, Nichtbeteiligung, Apathie und Gleichgültigkeit der Masse der Frauen. ’Dropout’ ist jedoch eine ausgezeichnete Politik für Männer, und SCUM wird dies mit Freuden unterstützen.

SCUM wird mit Zerstörung, Plünderei, Sabotage und Mord weitermachen, bis das Geld-Arbeit-System nicht mehr existiert und die vollkommene Automation eingeführt ist, oder bis so viele Frauen mit SCUM zusammenarbeiten, daß es unnötig sein wird, unsere Ziele mit Gewalt zu verfolgen, d. h. bis genügend Frauen entweder nicht arbeiten oder ihre Jobs aufgeben, bis sie anfangen zu klauen und zu plündern, bis sie ihre Männer verlassen und sich weigern, all den Gesetzen, die einer zivilisierten Gesellschaft unwürdig sind, zu gehorchen."

Quellen:
http://www.maennerrat.de und http://www.sterneck.net


Der Mann als Zielscheibe femifaschistischer Mordgelüste

Lesbische Aktivistin mit abgeknipstem Penis


 

"Die Ideologie, dass in lukrativen Berufen außerhalb der Familie tätige Mütter die besseren Mütter seien und allein erziehende Mütter die besseren Kinder hätten, wird entgegen den Fakten einschlägiger Forschungen ebenso proklamiert wie die monströse Behauptung, dass Väter nur als Samenspender taugen.
Mit Maximen wie dieser werden Familien bewusst zerstört.
Und wer die Familien zerstört, vernichtet langfristig auch den Staat. Darüber hinaus wird unter dem Deckmantel falsch verstandener Emanzipation alles das aufs Spiel gesetzt, was die Frauenbewegung in mühsamer Arbeit für die Verbesserung des Zusammenlebens erreichte."

"Die Kampfparolen des Radikalfeminismus, die wirkungsvoll als verbale Waffen gegen männliche Machthaber gerichtet wurden und zum Ziel hatten, die traditionelle Rollenverteilung zwischen Frauen und Männern aufzulösen, um einen Machtwechsel zu erzwingen, haben sich verselbständigt.
Sie wurden verinnerlicht und sind als zerstörerische Saat in den Köpfen aufgegangen. Als Beweis mag gelten, dass mittlerweile die meisten Frauen latent misstrauisch gegenüber Männern sind, spontan eher Negatives als Positives von ihnen erwarten und offenkundig Spaß daran haben, diese als eiskalte Ungeheuer abzuqualifizieren. (...)
Letztlich tickt im Hinterkopf vieler Frauen ein Zeitbömbchen, das beim geringsten Anlass hochzugehen bereit ist und dann das Wissen ausschüttet, dass Frauen in jedem Fall "gleicher", sprich: besser sind und natürlich immer, in jeder Weise und gänzlich schuldlos "schlechter dran" und deshalb von aller Welt unterstützenswert sind."

"Rasch wurde der Kampf gegen das gesellschaftliche System wie auch gegen einzelne, angeblich die Männerherrschaft verkörpernde Persönlichkeiten global zur erklärten Feministinnensache.

Als Beispiel mag Valerie Solana gelten, die in ihrem von "EMMA" im März/April 1997 gewürdigten sogenannten "S.C.U.M.-Manifest" ("Manifest der Gesellschaft zur Vernichtung der Männer") schrieb:

"Der Mann ist eine biologische Katastrophe: Das (männliche) y-Gen ist ein unvollständiges (weibliches) x-Gen, d. h. es hat eine unvollständige Chromosomstruktur. Mit anderen Worten, der Mann ist eine unvollständige Frau, eine wandelnde Fehlgeburt, die schon im Genstadium verkümmert ist. Mann sein heißt, kaputt sein; Männlichkeit ist eine Mangelkrankheit, und Männer sind seelische Krüppel. (...) Seine Reaktionen kommen aus den Eingeweiden, nicht aus dem Gehirn; seine Intelligenz ist lediglich Werkzeug seiner Triebe und Bedürfnisse; er ist unfähig zu geistiger Leidenschaft, geistigem Kontakt. (...) SCUM wird alle Männer töten, die nicht Mitglieder der SCUM-Männerhilfstruppe sind. Mitglieder der Männerhilfstruppe sind diejenigen, die fleißig daran arbeiten, sich selbst zu eliminieren."

Wer glaubt, dass Valerie Solang mit ihren Ideologien ein irrer Einzelfall war, muss sich belehren lassen.
Auch in Deutschland und im benachbarten europäischen Ausland gab es SCUM-Gruppen. Auch ist Solanas Interesse an einer Zusammenarbeit mit europäischen bzw. deutschen Frauenblättern wie "EMMA" und "Emanzen" wie Alice Schwarzer dokumentiert."


"Feminismus ist ... Kampf des mißratenen Weibes gegen das wohlgeratene." (Nietzsche)